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HOT PEANUT-WICH

April 4, 2014

HOT PEANUT (Sand-)WICH

  • BildVollkorn Sandwich Taost
  • Erdnussbutter
  • Rucola
  • Bananenscheiben
  • Geflügelbrustschinken
  • fritierte Chili
  • Sesamöl
  • Prise Salz

Die Ränder vom Toast abschneiden, beide Toastscheiben leicht salzen und großzügig mit Erdnussbutter bestreichen, mit dem Geflügelbrustschinken und Bananenscheiben belegen. Danach eine Handvoll Rucola möglichst kompakt mit den Fingern zusammenküllen und auf das Sandwich legen. Das Ganze abschließend mit Sesamöl und fritiertem Chili besprenkeln, Deckel (zweite Tostscheibe) drauf und ab in den Sandwichmaker damit.

Dieses Rezept ist im Zuge einer der üblichen sonntäglichen Joggen-ohne-Frühstück-Heißhungerattacken entstanden und schmeckt einfach nur köstlich – besonders nach dem Joggen. Die fritierten Chili geben dem Ganzen noch  den extra Kick.  Dafür haben die Sandwiches dann auch lange satt gemacht – bis zum Abendessen.

Kifu Con Carne

Februar 28, 2014
  • 2 frische rote Chili
  • 1 kl. Stück Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 große Schuss Reiswein
  • 1 Schuss Whiskey
  • ca. 5 TL fermentierte Bohnenpaste aus dem Asiamarkt
  • ca. 1 EL süße Bohenpaste aus dem Aisamarkt
  • 300g Hackfleisch vom Schwein
  • 1 Bund Lauch
  • 2 große rote Paprika
  • 1 Dose Kidneybohnen
  • 1 Dose Tomatenstücke
  • ca. 2 EL Tomatenmark (zum andicken falls nötig)

Das Hackfleisch salzen (nicht zu stark, da die fermentierte Bohnenpaste recht salzig ist), pfeffern, mit scharfer und süßer Paprika würzen. Den Knoblauch durch die Knoblauchpresse geben und das Hackfleisch mit Reiswein und Whiskey marinieren.  Das gewürzte und marinierte Hackfleisch gut verrühren und beiseite stellen. Die Kidneybohnen in einem Sieb abtropfen lassen und ebenfalls beiseite stellen.

Paprika in mundgerechte Stücke schneiden, Lauch in feine Ringe schneiden. Ingwer und Chili fein hacken. Wer’s nicht so scharf mag sollte vorab die Kerne aus den Chilis entfernen. .

Chili und Ingewer in die gut erhitzte Pfanne geben (ich verwende üblicherweise einen Wok) und scharf anbraten. Das Hackfleisch und etwas fermentierte Bohnenpaste dazugeben und anbraten, bis das Hackffleisch leicht braun ist. Einen Teil des Lauchs dazugeben. Kurz darauf kann die Paprika dazugegeben und ebenfalls scharf angebraten werden. Danach zunächst die  Bohnen und dann die Tomatenstücke dazugeben und anbraten bis die Flüssigkeit ein wenig verköchelt ist, dann mit süßer Bohnenpaste, Tomatenmark und vermentierter Bohnenpaste  abschmecken und entsprechend mit Wasser verdünnen.

Dazu schmeckt besonders gut Cornbread, aber Reis geht natürlich auch.

Die Geschichte dieses Gerichts ist zwar nicht historisch, aber trotzdem recht lang: 

Als Kind habe ich mir einmal ein Rezept ausgedacht, in dem einfach alle Zutaten vorkamen, die ich besonders gerne mochte: Kidneybohnen, Paprika, Tomatensoße, Schweinehackfleisch mit Knoblauch.  Meine Eltern haben dieses Gericht dann mit mir gekocht und mir erzählt, dass es ein ähnliches Gericht schon gibt und dass es Chili Con Carne heißt. Seitdem hieß dieses Chili ähnliche Gericht ohne Chili bei uns zu Hause dann Kiki con Carne.

Als Kifu kam dann auch bei Kiki Con Carne Chili in ausreichenden Mengen dazu und natürlich mariniere ich seitdem das Fleisch, so wie ich seitdem Fleisch immer mariniere. Der Whiskey verleiht dem Fleisch einen leicht rauchigen Geschmack.

Die jüngste Abwandlung ist eigentlich aus der Not enstanden: Ich war dabei Kiki Con Carne zu kochen und hatte keine Kidneybohnen. So was Dummes aber auch. Als Erzatz habe ich zunächst zur süßen Bohnenpaste gegriffen, aber die ist wie der Name schon sagt  seehr SÜẞ! Also habe ich die fermentierte Bohnenpaste aus dem Kühlshrank geholt und so lange dazugegeben, mit Wasser verdünnt und mit Tomatenmark wieder angedickt bis es lecker schmeckte. Dazu haben wir dann unser selbst gebackenes Cornbread gegessen. Wir haben gegesssen und gegessen und konnten nicht mehr aufhören, weil es so unglaublich köstlich war. So wurde aus einer eigentlichen Notlösung ein neuer Geheimtip, bei dem die Fusion von Kochstilen unterschiedlicher geographischer Herkunft den besonderen Kick gibt

Apfelkuchen für die Seele

Februar 28, 2014
  • 4 Eier
  • 200g Butter
  • 200g Zucker
  • 2 Packungen Vanillezucker mit echter Bourbonvanille
  • 300g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver mit Saffran
  • 8 Äpfel
  • 50g Mandelblätter
  • Zimt

Eier und Zucker im Mixer verrühren, anschließend die Butter dazugeben und wieder rühren. Wenn das Ganze anfängt leicht zu schäumen, Backpulver, Vanillezucker und  Mehl dazugeben und zu einem Teig verarbeiten. Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben und möglichst dicht mit Apfelscheiben belegen.

Den Kuchen bei 175 °C ca. 40 Minuten backen, bis der Teig an den Rändern leicht knusprig wird. Sofort wenn der Kuchen aus dem Ofen kommt mit Zimt und Mandelblättern bestreuen.

Köstlich! Der Teig ist herrlich saftig, fluffig und butterig. die von oben durchs Backen ausgedörrten  Äpfel  mit einem Hauch von Zimt  und  feinen Mandelblättern … – ich bekomme schon glänzende Augen, wenn ich nur dran denke und Hunger bekomme ich auch. Dieser Kuchen ist seit dem Winter mein absoluter Libelingsblechkuchen. Am besten schmeckt er lauwarm mit einem Klacks Schlagsahne – vielleicht, während eines ersten Sonnenbades draußen auf der Terrasse, zur Stärkung nach ein paar Stunden Gartenarbeit oder einem herrlichen Frühlingsspaziergang?

Beerenstarke Supermuffins

Februar 28, 2014
  • 200g Mehl
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 2 TL Zimt

Diese trockenen Zutaten mischen und beiseite stellen.

  • 3-4 reife Bananen
  • 110 g zerlassene Butter
  • 2 Eier
  • 50g brauner Zucker
  • 2 EL Buttermilch
  • 1 große geraspelte Karotte
  • 1 handvoll rote Beeren
  • 50-100g gemahlene Haselnüsse

Die feuchten Komponenten mit den flüssigen vermengen, in Muffinförmchen füllen und sofort backen. Wichtig! Den Teig nicht zu glatt rühren!  Das Backpulver beginnt zu reagieren sobald die Flüssigkeit dazu kommt. Deshalb  sollten die Muffins dann auch möglichst schnell in den auf 180°C vorgeheizten Backofen, wo sie auf mittlerer Schiene ca. 30 Min. goldbraun backen. Die Muffins schmecken am besten, wenn sie im Kühlschrank aufbewahrt werden und halten durchaus ein paar Tage, wenn sie nicht vorher aufgegessen werden.

Dieses Rezept ist eine Abwandlung eines Rezepts einer Freundin einer Freundin. Das Besondere am Originalrezept ist, dass überhaupt kein Zucker rein kam. Wenn man extrem reife Bananen verwendet, sind die Muffins tatsächlich ohne Zucker süß genug und schmecken richtig lecker. Wir haben aber immer dann, wenn wir gerne Muffins essen mächten keine 3-4 richtig reife Bananen zur Hand. (Bei uns werden Bananen generell nur leicht bräunlich, wenn wir sie vergessen haben.)  Außerdem mögen wir es generell  lieber etwas süßer. Deshalb geben wir also etwas Zucker dazu.

Minzkuchen

Januar 13, 2014

 

  • 200g Klebreismehl
  • 200g Reismehl
  • 80g Zucker
  • 100 ml Wasser
  • 6 Tropfen Minzoel
  • 3 Büschel Minzblätter
  • (Optional) Rote Bohnenpaste

Zutaten vermengen, umrühren. Mit beiden Händen die groben Klumpen fein reiben, sodass der Teig eine Konsistenz von nassem Sand erhält. Dampfform mit Backpapier auslegen, den Boden locker mit Teig bedecken: Nicht andrücken! ca. 7 Minuten dämpfen, Füllung (z.B. Bohnenpaste) auf den Boden verteilen. Deckschicht dazu geben. Das ganze fuer ca. 20 Minuten dämpfen.

Bateauguettes au Gruyère gratinées

Januar 2, 2011

  • 1 Baguette
  • Gruyère
  • kl. Tasse Olivenöl
  • 1-2 Knoblauchzehen
  • Salz und Pfeffer

Den Backofen auf 150 °C vorheizen (verzugsweise auf Grillfunktion stellen). Den Gruyere reiben. Das Baguette in Scheiben schneiden, die Scheiben auf ein Backblech mit Backpapier legen und für kurze Zeit im Backofen goldbraun rösten. Inzwischen den Knoblauch mit der Knoblauchpresse in das Olivenöl pressen. Das Blech heraus holen und die Baguettescheiben umdrehen, so dass die weiße Seite nach oben zeigt.

Die Scheiben großzügig salzen und pfeffern und mit dem Olivenöl mit den Knoblauchstücken bestreichen.  Danach mit dem geriebenen Gruyère belegen. Den Käse auf dem Baguette andrücken und je nach Geschmack noch etwas pfeffern.

Diese Baguetteschiffchen eignen sich sowohl als einfacher Partysnack als auch als Beilage zu Suppen, insbesondere Zwiebelsuppe aber auch Suppen auf Tomatenbasis. Die  Idee stammt natürlich von der franzöischen Zweibelsuppe, die zusammen mit Baguette und Käse gratiniert wird. Ich fand bei dieser Variante seit je her das Brot zu matschig und außerdem gab es pro Person nie genug davon. Die Bateauguettes sind knusprig und man kann sie parellel dazureichen. Jeder kann sich davon soviele wie er möchte in seine Suppe setzen.

Meiner Erfahrung nach sollte man immer etwas mehr davon machen, da doch jedes Mal mehr gegessen werden als man gedacht hätte.

Soupe de poisson à la franchinoise

Januar 2, 2011
by

Für die Bouillion:

  • Garnellenköpfe
  • ein wenig Getrocknete Kleingarnellen
  • ein wenig Stockfisch
  • 2 Knoblauchzehen
  • etwas Ingwer
  • schwarze Pfefferkörner

Als  Suppeneinlage

  • 400g Pangasius Fisch
  • 1 Stück Chinesischer Bandfisch
  • Mittelgroße Garnellen
  • 1 Zwiebel
  • Zwiebellauch
  • Kräuter de Provence (Salbei, Thymian, Oregano, Lorbeerblatt)
  • Petersilie
  • Knoblauch
  • Staudensellerie
  • passierte Tomaten
  • 1 Eigelb

Zunächst die Bouillion vorbereiten. Alle Zutaten in einen Topf geben und ca. 2 Stunden auskochen lassen. Anschließend die Bouillion durch ein Sieb gießen, um die Stücke herauszufiltern.

Die mittelgroßen Garnelen und den Fisch mit Salz, Pfeffer, Ingwer und Reiswein marinieren und auftauen lassen.  Zwiebel, Zwiebellauch und Staudensellerie kleinschneiden, die Kräuter kleinhacken.  Reichlich Olivenöl und eine ganze Knoblauchzehe in einen Topf geben, Wenn das Fett erhitzt ist die Garnellen, Zwiebeln, Zwiebellauch und Staudensellerrie dazugeben und salzen. Denn Pangasius in mundgerechte Stücke schneiden und mit einem großzügigem Klacks Butter in den Topf geben. Den Gürtelfisch dazu im ganzen Stück dazu geben. Die Kräuter dazu geben und vermengen. Danach  die Tomatenstücke hnzufügen und kurz schmoren lassen. Die Bouillion darüber gießen, gut umrühren und 20-30 Minuten köcheln lassen.

Gegebenfalls nach salzen und pfeffern. Den Topf vom Herd nehmen und ein verquirltes Eigelb unterrühren.Dazu wahlweise Baguette, Croutons und würzigen Käse (zum in die Suppe streuen) servieren, oder mit Gruyère überbackene Baguetteschiffchen (s. unter Beilagen oder Kleinigkeiten).

Die Idee zu diesem Gericht stammt aus unserem Frankreich Urlaub im Sommer 2009 und ist inspiriert von der Fischsuppe wie sie im Raum Bordeaux gegessen wird. Die meisten Zutaten der mir vorliegenden Originalrezepte bekommen wir in Deutschland nicht, erst recht nicht im Inland. So heißt es im Originalrezept wir sollten uns beim Fischladen unseres Vertrauens Fischköpfe für die Brühe zurücklegen lassen. Das gestaltet sich etwas schwierig. Ersatzweise haben wir Garnelenköpfe und Stockfisch verwendet (beides im Asiamarkt gekauft).

Es empfiehlt sich grundsätzlich Garnelen- und Fisckköpfe nicht gleich wegzuschmeißen, sondern auszukochen und dann auf Vorrat einzufrieren. in Ermangelung an einen frischen Fisch der reich an Geschmack ist habe ich ein Stück gefrorenen Gürtelfisch genommen. Dieser verleiht der Suppe einen feinen Geschmack, der mir aus der französischen Küche jedoch eher unbekannt ist und eher in der chinesischen Küche zuhause ist.

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